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Endogene Ursachen für Kontaminationen

Auch der Patient selbst ist von Mikroorganismen besiedelt, die Infektionen auslösen können. Werden die an das Operationsfeld angrenzenden Hautbereiche nur ungenügend abgedeckt, kann dies eine Quelle für intraoperative Wundinfektionen sein.

Keimundurchlässige OP-Abdeckungen reduzieren die Gefahr von Infektionen während der Operation.

Es ist wichtig, nicht nur die Haut großzügig zu desinfizieren, sondern auch das Operationsfeld abzugrenzen und zu schützen. Durch den Einsatz von Abdeckmaterial am Patienten soll verhindert werden, dass Mikroorganismen und keimbelastete Partikel von der Haut in die Operationswunde gelangen. Infektionserreger können sowohl aus nicht desinfizierten Hautbereichen stammen als auch nach der Desinfekton aus tieferen Schichten der Haut an die Oberfläche gelangen.

Insbesondere im durchfeuchteten Zustand wächst bei nur ungenügend abdeckenden Materialien (wie z.B. Textilabdeckungen aus Baumwolle) die Gefahr, dass Keime unkontrolliert durch das Abdeckmaterial wandern. Werden dagegen flüssigkeits- und keimundurchlässige Abdeckmaterialien angewendet, lassen sich mögliche Kontaminationsquellen ausschalten und damit gleichzeitig die Gefahr von Wundinfektionen reduzieren.